Zwei korrekte Ergebnisse sowie eine richtige Tendenz haben meinen Abwärtstrend abgefedert. Hoffentlich bedeutet dies auch eine Umkehrung der Negativserie.
Ergebnis 21. Spieltag: 7 Punkte
Vorjahresergebnisse: 5 Pkt (08/09), 1 Pkt (07/08), 2 Pkt (06/07)
Verzockt haben sich wohl die Herren Bierhoff und Löw - so zumindest ist der Eindruck nach dem vorläufigen Scheitern der Vertragsgespräche der Verantwortlichen für die Nationalmannschaft mit dem DFB. Von einem Handgeld für die Unterschrift in Millionenhöhe ist ebenso die Rede wie von einem Vetorecht für Bierhoff im Falle der Neubesetzung des Trainerpostens. Auf den ersten Blick mag das ganze tatsächlich etwas happig erscheinen.
Aber denkt man mal über die gesamte Situation nach, sind die Forderungen gar nicht mal so absurd. Handgelder in Millionenhöhe sind im Profifußball ganz normal. Wer erinnert sich nicht an die 20 Millionen Mark, die Sebastian Deisler für seinen Wechsel von Berlin nach München erhalten haben soll? Da ist ein Jahresgehalt, von dem im Falle Löw und Co. die Rede ist, eher ein kleiner Betrag. Zumal der DFB, seit 2004, als Löw an der Seite von Klinsmann die sportliche Verantwortung übernahm, enorme Steigerungen auf allen Ebenen aufweisen kann. Finanziell steht der DFB besser da als jemals zuvor. Die Nationalelf ist eine Gelddruckmaschine und daran trägt die Arbeit des Gespanns um Jogi Löw entscheidenden Anteil.
Denn untrennbar am finanziellen Erfolg des DFB ist die sportliche Konsolidierung gebunden. 2004 stand der DFB nach dem peinlichen Scheitern bei der EURO vor einem Scherbenhaufen. Und nun? 2006 WM-Dritter, 2008 Vize-Europameister und für die WM 2010 konnte sich das Team sehr souverän qualifizieren. Gut, spielerisch war das nicht immer überzeugend, aber die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache für Löw und sein Team. Seit Franz Beckenbauer vor über 20 Jahren war kein Trainer(team) so konstant erfolgreich. Wer will es den Herren da verübeln, dass sie an der sehr guten Entwicklung in allen Bereichen auch einen finanziellen Anteil haben möchten?
Und was das vermutete Veto-Recht des Herrn Bierhoff angeht, so ist das doch nur zu leicht verständlich. In allen Vereinen, in denen ein Sportmanager oder sportlicher Direktor etabliert ist, hat dieser auch entscheidenden Einfluß auf die Trainerwahl. Schließlich geht es um die Person, mit der er vorwiegend arbeiten muss, da wäre eine Personalentscheidung gegen den Willen des Managers kontraproduktiv. Dass Herr Bierhoff sich vor solchen Konstellationen schützen will, ist zum einen sinnvoll und zum anderen eigentlich im Sinne des DFB.
Nun aber haben beide Seiten den Einsatz in diesem Pokerspiel enorm erhöht. Man möchte nach der WM über die neuen Verträge sprechen. Das ist für beide Seiten ein sehr hohes Risiko. Läuft die WM erfolgreich, sprich, die DFB-Elf erreicht mindestens das Halbfinale, hat der DFB kaum noch Spielraum und wird das Erfolgsteam halten müssen. Und das gibt Löw und Co. eine Verhandlungsposition, aus der noch viel weitreichendere Forderungen möglich sind. Schaffen es die DFB-Kicker in Südafrika aber nicht, erfolgreich zu spielen, stehen Bierhoff und Löw plötzlich im Abseits. Ihre Verträge sind dann abgelaufen und der DFB hat überhaupt keine Not mehr, die Herren in seinen Diensten zu halten. Plötzlich stünden Bierhoff, Löw und Flick mit dem Rücken zur Wand und eventuell auf der Straße.
Vielleicht sind ja die letzten Überlegungen für beide Seiten Anlaß genug, hinter den Kulissen noch vor der WM über die Verträge zu sprechen. Dem Fußball täte es sicherlich gut, wenn schnellstmöglich die sportlichen Aspekte wieder im Vordergrund stünden und nicht die durchaus berechtigten Forderungen der sportlichen Leitung.
Auch wenn es Wucher oder Abzocke ist: ich glaube kaum, dass die deutlich erhöhten Vergütungsabgaben für DVD- und BluRay-Rohlingen irgendeinen Einfluß auf das Kopierverhalten der Nutzer haben wird. Nicht nur, dass die größeren Rohlingsanbieter gegen diese Erhöhung vorgehen werden, nein, im Angesicht von mobilen 1-Terabyten-Platten im zweistelligen Preissegment dürfte die Zeit der datenträgerbasierten Weitergabe einfach schneller vorbei sein. Klassischer Fall von "Des einen Freud..".
Auch wenn eine Abgabe von 3,47 € pro BluRay-Rohling an der Grenze von Gut und Böse liegt..
Heute erzielt jedes Team soviele Tore, wie es bisher in allen Rückrundenspielen im Schnitt erzielt hat.
| Heim | Gast | Ergebnistipp |
| Bremen | Berlin | 2:1 |
| Wolfsburg | München | 1:3 |
| Köln | Hamburg | 2:1 |
| Freiburg | Schalke | 0:2 |
| Bochum | Leverkusen | 1:3 |
| Hoffenheim | Hannover | 0:0 |
| Nürnberg | Stuttgart | 1:3 |
| Mainz | Mönchengladbach | 1:2 |
| Dortmund | Frankfurt | 2:0 |
Alexander Baumjohann, Fußballspieler beim Bundesligisten Schalke 04, lief Gefahr, dass sein Auto vom vereinseigenen Parkplatz abgeschleppt würde, da er auf einem Behindertenparkplatz geparkt hatte. Zum Glück konnte der Spieler das verhindern.
Wer sich jetzt fragt, welchen Mehrwert für sein Leben diese Information haben könnte, der kann sich beruhigen: ich habe sie aus der Online-Ausgabe der BILD. Und ich veröffentliche sie hier nicht, weil ich Herrn Baumjohann als rücksichtslosen Parker entlarven möchte, sondern weil BILD folgendes über das Auto des Herrn Baumjohann schreibt:

Wir lesen also, dass der gute Mann einen weißen Touareg fährt. Und wie sieht der Wagen auf der zugehörigen Fotostrecke aus?

Dass BILD eine Farbschwäche hat, wußte ich ja schon immer, dass es aber so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht.
Gesamtsansicht:
Eigentlich stehen Schachspieler eher selten mit der Mathematik auf Kriegsfuß. Umso mehr überraschte mich der Chessbase-Artikel zur armenischen Meisterschaft.
Im Einleitungstext hat der Sieger angeblich 1,5 Punkte Vorsprung vor seinen Verfolgern:

Die Tabelle zum Wettkampf im selben Artikel weist aber satte 2 Punkte Vorsprung auf.

"7,5 - 5,5" sollte eigentlich für den geneigten Rechenfreund nicht zu schwer sein. Aber auch im Schachjournalismus geht wohl inzwischen Geschwindigkeit vor Qualität. Die Tabelle ist übrigens richtig.
Übersichtsbild:
Auch im Januar haben diverse Suchmaschinen Besucher auf diese Seite geführt. Dabei wurden die folgenden fünf Begriffe am häufigsten in Google und Co. eingegeben.
- blondina helmrich
- paralleluniversum
- worst failure ever
- olesya
- brotpreis 2009
Allerdings gab es im Januar auch wieder einige seltsame Begriffe, nach denen gesucht wurde und die hier zu einem Ergebnis führten:
- zweck des internets
- "kind in einem karton"
- die lustigsten sparmaßnahmen für firmen
- gewollt hätten wir schon..
- kiffen kopf ziehen schmerzen
- lord helmrich
- schöner popo
- sklavenhandel araber
- was ich so treibe
- welche gefahre haben die deutsche sprache
Borussia Dortmund weiß nun auch wieder, wie sich eine Niederlage anfühlt. Vielleicht ist dieser Rückschlag gar nicht schlecht für das Team von Jürgen Klopp, denn die Gefahr des Abhebens vom Boden der Realität war enorm. Jetzt kann sich Dortmund wieder auf die Verteidigung des aktuellen Tabellenplatz konzentrieren.
Für Berlin hingegen wird es langsam unangenehm. Im Vergleich zur Hinrunde mag man zwar eine deutliche Steigerung feststellen, schließlich ist Hertha das einzige Team ohne Rückrundengegentor, aber fünf Punkte aus drei Spielen gegen potentielle Mitbewerber könnten zu wenig sein, schließlich scheinen die anderen Kellerkinder auch auf ihre Chance zu lauern. Allerdings kann man auch festhalten, dass der Abstand zum Relegationsplatz von zehn auf sechs Punkte gestrumpft ist. Aus diesem Grund kann Berlin noch hoffen..
Meine Tipps hingegen lassen alles andere als hoffen.
Ergebnis 20. Spieltag: 3 Punkte
Vorjahresergebnisse: 1 Pkt (08/09), 3 Pkt (07/08), 3 Pkt (06/07)
Was ist los, ihr armen Trackback- und Kommentarspammer?
Erst versucht ihr über Tage hinweg, mein Blog mit unsinnigen Kommentaren vollzumüllen, in der Hoffnung, jemand möge die beworbenen Seiten besuchen. Und plötzlich reißt der Strom an Werbung für Online-Glücksspiel, Potenzmittel, Penisverlängerung oder Softwaredownloads einfach so ab.
Seid ihr verzweifelt im Angesicht der Erfolglosigkeit eurer Attacken oder hat man euch schon eingebuchtet?

Ich war ja nie ein großer Freund von Apple-Produkten.
Allerdings muss ich zugeben, dass die Präsentation des iPads in dieser Woche bei aller berechtigten Kritik auch einen wirklich guten Aspekt mit sich bringt: den Preis. Auch wenn Apple bekanntlich den Dollar 1:1 in Euro umrechnet, sind 500$ für das günstigste Tablet-Modell eine echte Duftmarke, die andere Anbieter ähnlicher Geräte unter Druck setzen dürfte.
Daher hat der iPad für mich den Vorteil, dass ein solches Surfbrett mit Windows, Flash Player und vernünftigen Schnittstellen bald wohl für alle erschwinglich sein dürfte. Und darauf freue ich mich schon.
Verstand in Gefahr?!
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