Ein Wahlabend wie immer

Wenn ich momentan die Politiker aus Hessen höre, möchte man wieder einmal glauben, es gäbe nur Gewinner. Einzig Thorsten Schäfer-Gümbel muss im Angesicht eines derart offensichtlichen Debakels eingestehen, dass es eine "Denkzettelwahl" gab. Und wieder einmal höre ich kein Nachdenken über die wieder einmal gesunkene Wahlbeteiligung, die einen hessischen Tiefpunkt bedeutet. Ich bin wirklich mal gespannt, wann es einem Politiker auffällt, dass es offenbar ein Systemproblem gibt. Anders kann man die regelmäßig sinkenden Wahlbeteiligungen wohl kaum erklären.

Ich bin enorm gespannt, ob dieser Trend bei der Wahlbeteiligung sich durch das Wahljahr 2009 ziehen wird. Das finde ich viel interessanter als die eigentlichen Ergebnissen der Wahlen.