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Zeiten wie diese

In Zeiten wie diesen bleibt mir leider momentan nur wenig Zeit, hier in gewohnter Regelmäßigkeit zu bloggen. Daher in aller Kürze hier die Ergebnisse des letzten Tipp-Spieltages, die erneut eher mau ausfielen. Aber das passt ja zu diesen Zeiten..

Auswertung des 12. Spieltags
Quelle: www.gaessner.net
Platz Saison Punkte Zwischenstand
2 06 / 07 1 56
4 07 / 08 7 56
5 08 / 09 0 51
1 09 / 10 14 84
5 10 / 11 3 41
3 11 / 12 3 53

Bücher als Wertanlage -2-

Ich besitze bekanntlich einige relativ wertvolle Bücher und habe in der Vergangenheit auch schon Buchkäufe als Wertanlage getätigt.

Nun habe ich wieder zugeschlagen und zwei von George R.R. Martin unterschriebene Exemplare der US-Erstausgabe von „A Dance With Dragons“ importiert. Dieses Buch ist das neueste Werk aus der Reihe „Das Lied von Feuer und Eis“ und noch nicht auf Deutsch erschienen.

Ich bin ja frohen Mutes, dass die Kombination „Unterschrift plus Erstausgabe“ zu einer Wertsteigerung führt, so dass ich meine Gesamtinvestition von ca. 100 Euro mehr als wiederbekomme.

1-Euro-Jobs

Ob man durch eine ausreichende Anzahl dieser 1-Euro-Buchungen die Server der Spaßkasse lahmlegen kann?

Fünf Bücher, fünf Buchungen - irgendwann wird es unübersichtlich

Es ist von Amazon nicht wirklich elegant gelöst, für jede 1-Click™-Bestellung eine Lastschrift zu generieren. Der Übersichtlichkeit halber sollte man überlegen, ob man z.B. alle Einzelbestellungen eines Tages, die über nur einen Klick erstellt wurden, zu einer Bestellung zusammenfaßt. Der Kunde freut sich über mehr Klarheit auf seinem Konto und die Server der Banken werden auch durch weniger Anfragen belastet.

PS: Die fünf Bücher, die ich auch auf Grund des geringen Preises gekauft haben, waren folgende Werke: „The Inspector and Silence“ von Hakan Nesser, „13 Things That Don´t Make Sense“ von Michael Brooks, „Quantum: Einstein, Bohr and the great debatte about the nature of reality“ von Manjit Kumar, „Super Sad True Love Story“ von Gary Shteyngart und „Book of Secrets“ von Chris Roberson.

Griechenland vs. FDP

Zwei große Themen beschäftigen momentan die Haushalts- und Finanzexperten in Wirtschaft und Politik – Griechenland und Steuersenkungen.

Die drohende Staatspleite Griechenlands dürfte dem deutschen Finanzminister einige schlaflose Nächte bereiten, ist Deutschland doch direkt oder indirekt mit vielen Milliarden Euro an den verschiedenen Rettungsaktionen beteiligt. Es ist offensichtlich, dass die griechischen Bemühungen um eine Haushaltskonsolidierung bei weitem nicht ausreichen, um den drohenden Bankrott abzuwenden. Viele Experten gehen davon aus, dass Griechenland seine Kredite nicht bedienen wird, so dass am Ende so oder so dem deutschen Haushalt Geld fehlt. Denn wie in sovielen Fällen heißt es auch bei den Staatsanleihen, dass die Gewinne gerne privatisiert werden, die Verluste aber von der Allgemeinheit zu tragen sind. Nicht nur die Griechenlandhilfe dürfte auf viele Jahre hinweg die deutschen Haushaltsentwürfe belasten, andere Länder werden sicherlich auch bald angezählt.

Vor diesem ernsten und ungewissen Hintergrund scheint das Thema „Steuersenkung“ geradezu unverantwortlich. Statt zumindest die gute Einnahmeseite zu nutzen, um entweder die Rettungsaktionen teilweise zu finanzieren oder den eigenen Schuldenberg abzutragen, möchte die Bundesregierung gerne 2013 die Steuern senken. 2013? Passend zum Wahljahr möchte die Kanzlerin dem Koalitionspartner einen kleinen Rettungsanker hinwerfen, auf dass Rösler und Co. sich im Wahlkampf doch noch als Steuersenkungspartei profilieren können. So wird Steuerpolitik zur Rettung der FDP betrieben.

Wenn ich die Wahl hätte, ob mit unseren Steuern Griechenland oder die FDP gerettet werden soll, fällt mir die Wahl leicht.

Meine Schätze im Buchschrank

Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, dass ich mir ein Buch als Wertanlage gekauft habe. Dabei handelte es sich um den vierten Band der Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin. Nun habe ich kurz vor der Veröffentlichung des fünften Bands (auf Englisch) mal recherchiert, was die bisherigen Bücher bei eBay so bringen, unterteilt nach Ausgaben mit Unterschrift (diese aber nicht weiter nach Mitarbeiter- und Verkaufsausgabe unterteilt) und ohne. Dazu trage ich mal das günstigste Angebot bei Amazon zusammen, wobei man bedenken sollte, dass dies nur ein Angebot, aber eventuell die Nachfrage nicht bedient, sprich: zu teuer ist.

Buch eBay unsigniert eBay signiert Amazon Mein Besitz
Eisenthron 352,00 814,00 2500,00 signiert
Königsfehde 103,00 450,00 unsigniert
Schwertgewitter 176,00 151,90 unsigniert
Krähenfest 103,00 257,06 164,90 2x signiert

Bei amazon gibt es einen Scherzkeks, der für alle vier Bücher zusammen eine knappe halbe Million Euro haben möchte. Das ist leider unrealistisch, denn wenn das passen würde, könnte ich mir bald problemlos ein Häuschen kaufen.

Nimmt man die eBay-Ergebnisse der letzten Tage als realistischen Marktwert, könnte ich meine fünf Bücher für ~1600 Euro verkaufen. Bei einem Einkaufswert von ~320 Euro bedeutet dies eine Verfünffachung des Werts.

Und dennoch werde ich die Bücher, die in einem Top-Zustand sind, noch einige Zeit im Schrank belassen. Denn zum einen hoffe ich, dass bei Erscheinen des nächsten Buchs auf Deutsch noch einmal die Nachfrage steigt. Und zum anderen sollte der Deutschland-Start der FernsehserieGame of Thrones„, die auf den Büchern basiert, noch einmal die Zahl der potentiellen Käufer erhöhen, auch wenn sie vorerst „nur“ bei TNT Serie laufen wird.

Allerdings bin ich unverschämt hohen Angeboten gegenüber durchaus aufgeschlossen..

Verschwendung von Steuergeldern?

Der Fall des Jörg Kachelmann soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in die zweite Runde gehen. Gegen den Freispruch des Moderators legten die Staatsanwälte Revision ein. Und ich ärgere mich..

Warum?

Wir reden hier ja nicht von einem kleinen Fall, einer Sache von einem Verhandlungstag, bei dem vielleicht ein Beweis unter den Tisch gefallen ist oder eine anderen Kleinigkeit. Wir reden von einem Fall, der über Monate die Republik beschäftigt hat, an über vierzig Verhandlungstagen haben sich Anklage und Verteidigung teure Gutachten um die Ohren gehauen. Und eigentlich war jedem Beobachter (bis vielleicht auf Alice Schwarzer) nach wenigen Verhandlungstagen klar: unterm Strich stehen die Aussagen Kachelmanns und des vermeintlichen Opfers gegenüber, objektive Beweise oder Zeugen scheinen unauffindbar. Die Gutachter konnten offenbar auch nicht mehr aussagen, als dass es so oder auch so gewesen sein könnte. Es wurde viel Wirbel gemacht, doch als der Rauch verflogen war, blieben die Anschuldigung des Opfers und die Verneinung der Tat durch den Angeklagten als einzige nennenswerte Punkte über.

Zum Glück gilt in unserem Land der Grundsatz, dass im Zweifelsfall der Angeklagte freizusprechen ist. Dieses Ergebnis war eigentlich für den gemeinen Laien absehbar, alle fachlichen Experten prognostizierten der Staatsanwaltschaft, dass die Beweislage für eine Verurteilung nicht reichen würde. Aber weder das Gericht noch die Staatsanwaltschaft wollten die Pose vorzeitig beenden.

Man halte sich bitte vor Augen, dass ein solcher Mammutprozess enorm viel Geld kostet. Gutachter und Verteidiger wollen bezahlt werden, Richter, Staatsanwaltschaft und weiteres Staatspersonal werden nicht nur an den über vierzig Verhandlungstagen gebunden, auch dazwischen sind Vor- und Nachbereitungen zu tätigen. Rechnet man Lohnkosten der Staatsbediensteten ein, schätze ich mal grob, dass der Prozess, dessen Ergebnis nach wenigen Verhandlungstagen absehbar war, uns als Steuerzahler einen siebenstelligen Betrag gekostet hat. Außerdem dürfte durch die Personalbindung einiges an Arbeit liegen geblieben sein. Und nun will die Staatsanwaltschaft das ganze in eine Ehrenrunde führen, ohne dass die Aussichten auf „Erfolg“ besser würden..

Kann man eigentlich Staatsanwälte auch wegen bewusster Verschwendung von Steuergeldern zur Rechenschaft ziehen?

Zum Ärgern

Ich freue mich ja regelmäßig, dass ich zum Erhalt des staatlich regulierten Fernsehen ein Zwangsgeld zahlen darf. Allerdings erwarte ich auch, dass mit den erzwungenen Gebühren vernünftig gewirtschaftet wird. Das könnte man ja durchaus ein öffentliches Interesse nennen, auch als Steuerzahler schauen die Menschen gerade bei Großausgaben der Politik kritisch auf die Finger.

Ich kann dem Gedanken des öffentlich-rechtlichen Fernsehen durchaus etwas abgewinnen, allerdings gibt es immer wieder Momente, bei denen ich mich schon frage, ob meine Gebühren verschwendet werden. In der Vergangenheit waren es Fälle wie der Wechsel von Jörg Pilawa von der ARD zum ZDF, die Übertragung diverser Sportveranstaltungen oder auch das Anbieten quasi identischer Programme zu Primetime.

Heute ist wieder so ein Tag: in England heiraten zwei Menschen. Neben den verschiendensten Privatsendern übertragen ARD und ZDF übertragen live aus London und zwar sechs bzw. sieben Stunden lang – parallel wohlgemerkt.

Das ist ja schon eine strittige Entscheidung. Zwar gestehe ich als Desinteressierter diesem Ereignis ein gewisses öffentliches Interesse zu, so dass ich eine Übertragung durchaus verstehe. Aber dass beide Sender ihren halben Tag mit dieser Eheschließung füllen, halte ich für überzogen.

Die Krönung ist aber die Tatsache, dass beide Sender, die von meinen Gebühren leben, eigene Teams nach England schicken. Man könnte ja aus Gründen der Sparsamkeit ein gemeinsames Programm machen. In den frühen Morgenstunden klappt das ja normalerweise gut.

An solchen Tagen ärgere ich mich, dass ich mit meiner Zwangsabgabe nicht nur mafiöse Strukturen aufrecht erhalte, sondern auch zusehen darf, wie mein Geld für Belanglosigkeiten verpulvert wird.

Verpaßte Gelegenheit

1000 Euro an einem Wochenende sind ja eigentlich ein guter Lohn, bei dem man schwach werden könnte.

Guten Tag,

Sie können 1.000 Euro am Wochenende verdienen. Lesen Sie auf meiner Webseite, wie das möglich ist.

Ich beschreibe dort eine einzigartige Methode, mit der Sie risikofrei und seriös 1.000 Euro nebenbei verdienen können: Geld-verdienen-im-April-2011.com

Wer diese Möglichkeit nicht anwendet, wird kein Geld verdienen!

Mit freundlichen Grüßen
Darwinho Khoury

Schade, dass mein Wochenende schon komplett verplant ist. So muss ich mein Geld weiterhin mühsam innerhalb der Woche verdienen.

Preisänderung

Was will uns der Einzelhändler mit dieser Beschriftung sagen?

Was war denn nun der alte Preis? Zeigt uns der Laden, dass er ganz dreist den Preis fast verdreifacht hat?

Der Hellseher: Bundesliga 2010/11 – 19. Spieltag

Wenn die Meisterschaft auf dem Platz schon relativ unspannend ist, macht man sie daneben spannend: Felix Magath kritisierte in diesen Tagen die Söldnermentalität der Spieler. Auf Grund der aktuellen Geschehnisse um den Hoffenheimer Profi Ba und Magaths Spieler Farfan ist dies durchaus verständlich, aber tritt man einen Schritt zurück, wird die Kritik des Schalker Trainers wie eine gut gepflegte Doppelmoral.

Ich möchte nicht davon anfangen, dass Magath als Stuttgarter Trainer auch seinen Wechseln zum FC Bayern forciert hat. Schaut man sich seine „Strategie“ bei seinen letzten beiden Stationen an, so merkt man doch, dass Magath selbst in Wolfsburg und Schalke das Söldnertum im Fußball enorm gefördert hat. In Wolfsburg hat er in zwei Jahren die Mannschaft fast komplett ausgetauscht, in dem er unzählige Spieler verkauft hat und ebensoviele aus ihren Verträgen herausgekauft hat. Beim FC Schalke 04 formt er die Mannschaft genauso. Die Kabinentür wird zur Drehtür, soviele Spieler haben die Knappen ge- und verkauft. Und wenn Spieler nicht Magaths Anforderungen genügen, werden sie recht fix (siehe Hans Sarpei) aussortiert und dürfen nur noch in der Regionalliga kicken, um so zum Wechsel bewegt zu werden.

Als Trainer fördert Magath das Söldnertum in besonderer Weise, sein Umgang mit ungeliebten oder unbenötigten Spieler ist hart und offensiv, um sie zum Wechsel zu drängen. Wie kann dieser Mann Spieler kritisieren, die das Söldnertum leben und beim Umgang mit dem Verein einfach den Spieß umdrehen? Nicht jeder Kicker möchte im Schalker oder Hoffenheimer Mittelmaß gefangen sein.

Aber wie gesagt: wenn es auf dem Platz nicht so läuft, schafft man sich Themen außerhalb des Grüns.

Getippt wird heute wie folgt: es werden die erstbesten 36 Spam-eMails aus meinem Postfach genommen, zu zweit jeweils den Vereinen von links oben nach rechts unten zugeordnet. Von diesen beiden eMails wird die erste Nachkomma stelle der kByte-Größe genommen und voneinander abgezogen. Das Ergebnis wird durch zwei geteilt, abgerundet und dem jeweiligen Verein als Torzahl gutgeschrieben. Das führt zu folgenden Ergebnissen:

Heim Gast Ergebnistipp
Hamburger SV Eintracht Frankfurt 0:3
Bayern München 1. FC Kaiserslautern 1:1
Borussia Dortmund VfB Stuttgart 3:1
1. FSV Mainz 05 VfL Wolfsburg 0:0
SC Freiburg 1. FC Nürnberg 2:1
Hannover 96 FC Schalke 04 0:0
1. FC Köln Werder Bremen 1:3
Borussia M’gladbach Bayer Leverkusen 1:1
1899 Hoffenheim FC St. Pauli 1:0