Real-Life-Spam am Auto

Ebenso wie unerwünschte eMails nerven mich Real-Life-Spams am Auto. Irgendwelche dubiosen Schrotthändler hinterlassen fortwährend ihre Karte an meinem Wagen. Auf diesen Karten findet sich freilich keine Angabe, wer (okay, ganz selten steht dort ein fremdländischer Name, aber das ist eher die Ausnahme) oder was der unfreundliche Absender ist, sondern lediglich eine Mobilfunknummer soll den Kontakt herstellen. Bei soviel Seriosität kommen wir bestimmt ins Geschäft..

Gestern gab es den nächsten Schritt. Diesmal hat mir eine Selbstverteidigungsschule einen Zettel unter den Scheibenwischer geklemmt, den ich erst während der Fahrt bemerkt habe. Ob ich dem guten Meister Ilhan Alkaya nun eine Werbefahrt als Honorar in Rechnung stellen kann?

Irgendwie ist es ärgerlich: werfe ich die Werbedinge einfach auf den Boden, ärgern sich die Anwohner – zu Recht. Andernfalls muss ich mich um die Entsorgung dieses Mülls kümmern. Weiß jemand, wie man dieses Ärgernis verhindern kann? Kann man das Anstecken von Zetteln ans Auto wie eine telefonische Kaltaquise behandeln und sich bei der Verbraucherzentrale beschweren? Oder ist das Auto wie ein Briefkasten zu behandeln, an das ich ein Schild "Bitte keine Werbung anbringen" befestigen muss?