Keine Öffentlichkeit

Facebook-Parties scheinen der neue Trend zu sein. Wenn unbedachte Teenager die ganze Welt zu ihrem Geburtstag einladen, nehmen tausende Spaßvögel diese Offerte gerne an und feiern eine schöne Party, auch wenn die eigentlich geplante Feierlichkeit längst abgesagt ist und eine Hundertschaft von Polizisten für die Sicherheit der Leute sorgt. Lustigerweise passiert dies nicht nur 16-jährigen Mädchen, sondern auch Mitarbeitern solcher Netzwerke.

Offenbar ist es zu einfach, öffentliche Veranstaltungen in soziale Netzwerke einzustellen. Natürlich gibt es immer eine kleine Gruppe von Leuten, die zu doof sind, die Konsequenzen ihrer Klicks zu überblicken, aber wie das XING-Beispiel zeigt, trifft es auch erfahrene Nutzer. Die Konsequenz könnte meiner Meinung nach ganz einfach sein: keine allgemeinen öffentlichen Einladungen in sozialen Netzwerken. Es reicht völlig aus, seinen Freundeskreis, seine Gruppen einzuladen, schließlich soll es doch im Kern genau um diesen Kreis gehen. Die Promotion öffentlicher Veranstaltungen muss dann eben auf anderen Wegen erfolgen. Oder aber man entzieht Einzelusern das Recht, öffentliche Veranstaltungen einzustellen und beschränkt dies auf Firmen- oder Gruppenaccounts.

Nur mal so als schnelle Idee..