Ich geh jetzt kacken!

Wie der ein oder andere geneigte Besucher inzwischen gesehen haben dürfte, habe ich mich mal spaßeshalber bei Twitter angemeldet. Twitter ist ein Dienst, der ähnlich wie ein Blog funktioniert, aber auf Einträge von 140 Zeichen beschränkt ist. Clou bei der ganzen Geschichte ist, dass man Twitter nicht nur mit einem Internetzugang befüllen kann, sondern auch per SMS das Netzwerk des WeltWeiten Wahnsinns mit seinen Gedanken fluten kann. Das führt natürlich zu einer etwas anderen Art des Bloggens. Diese Mikroblogs sind nicht selten gefüllt mit relativ trivialen Inhalten wie z.B. eine aktuelle Statusmeldung, wo man sich gerade befindet oder was man so treibt. Man kann so also durch sein Handy die ganze Welt kurz und einfach auf dem Laufenden halten.

Dieses Trivialblogging will nicht aber gar nicht betreiben. Ihr werdet von mir wohl kaum so spannende Meldungen wie "Frühstück: Zwei Roggenbrötchen mit Käse und Salami", "Auto freigekratzt. Fahre jetzt zur Arbeit" oder aber "Ich geh jetzt kacken!" von mir lesen. Das Internet ist schon so voll genug, da muss ich nicht mit stündlichen Statusupdates die Welt versorgen.

Fakt ist aber, dass mir beim Betreiben dieses Blogs aufgefallen ist, dass man häufig spontane Ideen hat, die nur bedingt einen ganzen Blogeintrag füllen (auch, weil es relativ aufwändig ist, die paar Zeichen online zu bringen). Durch Twitter kann ich diese Gedankenblitze leicht und schnell online bringen, vergesse sie so nicht und kann sie ggf. später zu einem ganzen Beitrag ausbauen. Auch Kurzkommentare zu aktuellen News sind so möglich. Kurzum: mein Twitter-Profil soll so etwas wie "Verstand in Gefahr?! light" werden. Und dank des s9y-Plugins für Twitter (und meiner Bastelei daran) sollte jeder Nutzer rechts einen Kasten sehen, in dem meine letzten fünf Twitter-Beiträge stehen, so dass regelmäßige Besucher auch diese Inhalte zu sehen bekommen.

Natürlich gibt es für meine Twitter-Beiträge auch dort eine eigene Seite. Wer möchte, darf meine Kurzmeldungen auch via RSS-Feed lesen.

Ich bin mal gespannt, wie sich das ganze entwickelt.