Ich bin kein Brasilianer

Wäre ich ein brasilianischer Fußballspieler, würde ich jetzt vor Freude tanzen:

Bei der gestrigen 1:7-Niederlage meines Schachvereins gegen den souveränen Tabellenführer und nun sicheren Aufsteiger aus Wattenscheid konnte ich nach gut viereinhalb Stunden Spielzeit den einzigen vollen Punkt beisteuern, nachdem mein Gegner bei etwas zu ungestümen Spiel in der Zeitnotphase einen entscheidenden Fehler machte.

Unabhängig vom Ergebnis standen wir schon vor der Runde als sicherer Absteiger fest, was wieder den Brasilianer in mir wecken könnte. Denn während die Mannschaft ohne Erfolg auf dem letzten Platz steht, kann ich gegen im Schnitt nominell deutlich stärkere Gegner mit sechs Punkteteilungen bei einem Sieg und einer Niederlage eine ausgeglichene Bilanz vorweisen.

Aber leider bin ich kein Brasilianer und somit ist meine schachliche Gemütslage nicht sehr positiv.