Durch Osamas Augen gesehen

Schauen wir uns doch die Diskussionen der letzten Wochen um die innere Sicherheit mal durch die (fiktiven) Augen eines Terroristenführers an:

Überwachung von zum Islam konvertierten Deutschen

Eigentlich ist das doch klasse. So werden die Sicherheitskräfte an jährlich tausenden Menschen gebunden, die völlig unschuldig und unbescholten sind. Vielleicht sollte man als Terrortruppe den Stieß umdrehen: den terrorwilligen Mitgliedern sollte man eintrichtern, dass sie der Form halber im Feindesland zum Christentum konvertieren sollen. Dies würde, um den Feind zu schwächen, vom Koran gut geheißen. So wäre der Verfassungsschutz mit den unschuldigen Moslems beschäftigt, während die eigentlichen Terrorschläfer zumindest teilweise das Radar der Rasterfahnung verlassen könnten.

Onlinedurchsuchung

Gut, man sollte für die nächsten Terroristencamps einen Grundkurs zum Thema "Computersicherheit" auf den Stundenplan setzen. Unter hunderttausenden von Deutschen, die ebenfalls ihre Rechner entsprechend absichern, fallen dann ein paar mehr Sicherheitsfanantiker kaum auf..

Verbot des Besuchs von Terrorcamps

Vielleicht sollten wir noch kurz vor Ende der Legalität dieser Schulungen ein Sonderangebot machen. "3-4-5-Fly bietet Ihnen zwei Wochen All-Inklusive-Terroristencamp für nur 999,- Euro. Lernen Sie den Bau vom explosiven Behältern aus Alltagsutensilien. Üben Sie den Umgang mit Sprengstoffgürteln und Handgranaten. Machen Sie sich fit für den Häuserkampf. Das unbeobachtete Ausspionieren von öffentlichen Plätzen und Gebäude wird für Sie zum Kinderspiel. Am Ende des Urlaubs erhalten Sie ein Diplom als "erfahrener Selbstmordattentäter" und "Sicherheitsgefährder"." Als ganzseitige Anzeige in der BILD kommt das bestimmt gut an..

Soviel dazu..