Der Weg der Daten

Ich bin immer wieder überrascht, welche Wege irgendwo eingegebene Daten nehmen. Vor einigen Jahren habe ich mich mal bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu einem Newsletter angemeldet. Um diesen besser zuordnen zu können, habe ich die Adresse bzga(ät)gaessner.net benutzt. Das ist vielleicht nicht originell, aber kann bei der Sortierung/Filterung helfen. Diese Adresse habe ich zu keinem anderen Zweck benutzt.

Und heute finde ich dann eine Nachricht in meinem Postfach, die mich aufhorchen lässt:

Offenbar wurde mit dieser „virtuellen“ Mailadresse, die ich nur beim BZgA eingegeben habe, eine Spamnachricht an eine mir unbekannte Mailadresse gesendet. Dort ist die Nachricht als Spam identifiziert und der „Absender“ benachrichtigt worden. Jetzt frage ich mich: wieso wird mit dieser eMail-Adresse Spam versandt? Woher kennen die Bösewichte diese Adresse? Immerhin: wenn die Zeitzonenangabe was aussagen würde, säßen die Kriminellen irgendwo auf Höhe Bangladesch. Aber das wirft ja auch nur weitere Fragen auf.

Der Weg von Daten im Netzwerk des WeltWeiten Wahnsinn bleibt unergründlich.