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Digitales Alter Ego -7-

Mein Charakter aus Skyrim:

Noch ist die Ausrüstung etwas bescheiden.

EDGE

Wer mal eine Empfehlung für ein kurzweiliges Spiel haben möchte, dem sei EDGE ans Herz gelegt. Man könnte das Spiel ein Jump´n´Run nennen, das sich im Retrolook präsentiert. Man muss mit einem Würfel durch die verschiedenen Levels rollen, kann auf Kanten balancieren und drückt Knöpfe, die verschiedene Ereignisse auslösen. Letzteres gibt dem Spieler manchmal das Gefühl, dass EDGE mehr Erlebnis als Spiel ist, aber in höheren Levels tritt dieser Eindruck in den Hintergrund.

Ein Screenshot.

EDGE ist ein interessantes Spiel, das man auch sehr gut nebenher spielen kann. Und mit sieben Euro ist es auch nicht zu teuer.

Der Hellseher: Bundesliga 2011/12 – 19. Spieltag

Da ich mit dem Pauschaltipp „2:1“ am letzten Spieltag ganz gut gefahren bin, versuche ich es gleich noch einmal.

Heim Gast Ergebnistipp
Hannover 96 1. FC Nürnberg 2:1
Werder Bremen Bayer Leverkusen 2:1
Hertha BSC Berlin Hamburger SV 2:1
FC Augsburg 1. FC Kaiserslautern 2:1
Borussia Dortmund 1899 Hoffenheim 2:1
Bayern München VfL Wolfsburg 2:1
1. FC Köln FC Schalke 04 2:1
1. FSV Mainz 05 SC Freiburg 2:1
VfB Stuttgart Borussia Mönchengladbach 2:1

2:1

Ich habe alle Spiele 2:1 getippt, die Ergebnisse verteilen sich in genau diesem Verhältnis. Sechs Tendenzen stehen drei Nieten gegenüber. Das ist ein schöner Zufall und ein gutes Ergebnis.

Auswertung des 18. Spieltags
Quelle: www.gaessner.net
Platz Saison Punkte Zwischenstand
5 06 / 07 2 81
3 07 / 08 3 86
5 08 / 09 2 69
3 09 / 10 3 109
1 10 / 11 7 70
2 11 / 12 6 90

Gewinnend und erringend

Schon bei den Optionen kann man erahnen, was auf den geneigten Nutzer zukommt, wenn man „deutsche“ auswählt.

Sprachauswahl

Und man wird nicht enttäuscht..

Viele schöne Formulierungen erfreuen des Lesers Herz.

Der Hellseher: Bundesliga 2011/12 – 18. Spieltag

Es geht schon wieder los..

Diesmal geht jedes Spiel 2:1 für das Heimteam aus. Simpel, aber (hoffentlich) effektiv.

Heim Gast Ergebnistipp
Borussia Mönchengladbach Bayern München 2:1
FC Schalke 04 VfB Stuttgart 2:1
1. FC Nürnberg Hertha BSC Berlin 2:1
SC Freiburg FC Augsburg 2:1
1899 Hoffenheim Hannover 96 2:1
VfL Wolfsburg 1. FC Köln 2:1
1. FC Kaiserslautern Werder Bremen 2:1
Hamburger SV Borussia Dortmund 2:1
Bayer Leverkusen 1. FSV Mainz 05 2:1

Demokratie im Internet

Am 11. März wird in Frankfurt ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Der hessische Rundfunk leistet sich von unseren Gebühren eine Sonderseite zu diesem politischen Ereignis im Internet. Auf dieser Seite kann man auch virtuell seine Stimme abgeben, wen man denn wählen würde.

Ich befürchte, der aktuelle Zwischenstand dieser Stimmungsabfrage hat mit dem Endergebnis nicht viel zu tun.

Die PARTEI ist eigentlich immer eine gute Wahl.

Wahrscheinlich wurde diese Abstimmung durch Nicht-Hessen verfälscht.

Von Zeitnot geprägt

Nachdem ich zuletzt von unserem Erfolg geschwärmt habe, präsentiere ich heute meine etwas wilde Partie. Ab dem 25. Zug stand ich zeitlich arg unter Druck, so dass mir die Partie entglitt. In der Zeitnotphase hatte ich dann das Glück, dass mein Gegner bessere Fortsetzungen (37. .. Dc7 oder 40. .. Dc3) übersah und stattdessen in eine Kombination lief, die ich in größter Zeitnot gesehen hatte.

Die Überschrift gilt natürlich nicht nur für diese Partie, sondern auch für mich allgemein. Durch die Übernahme einer Leitungsfunktion finde ich momentan etwas weniger Zeit, diese Seiten regelmäßig zu befüllen. Ich hoffe, dass sich diese Not nach einiger Eingewöhnungszeit wieder legt.

Gute Nachricht, schlechte Nachricht

Die gute Nachricht: am Sonntag konnten wir die Tabellenführung übernehmen. Ein souveräner 6-2-Sieg gegen Bönen bedeutet die alleinige Tabellenführung und gute Aufstiegschancen. Meine eigene Partie war wechselhaft: nach der Eröffnung nahm ich das Heft in die Hand, schnürte meinen Gegner ein und alles sah nach einer klaren Sache aus. Doch ich geriet wie immer in Zeitnot und fand die richtige Fortsetzung nicht. Stattdessen glitt die Partie mir aus den Händen, ein Bauernverlust war die Folge. Und dann kam mein Gegner auch in Zeitnot, übersah eine Gewinnfortsetzung und übersah dann eine herrliche taktische Wendung, die mir eine Qualität sicherte. Mit diesem Materialvorsprung konnte ich nach der Zeitnotphase meine Partie erfolgreich beenden.

Die schlechte Nachricht: am 21. Januar wollte ich eigentlich nach Essen zum Wrestling fahren. Am Samstag kam die Karte an, gestern wurde die Veranstaltung auf Grund mangelhafter Vorverkäufe abgesagt. So ein Mist..

Tag der Vorentscheidung

Heute Nachmittag findet die vorentscheidende 6. Runde der Bezirksliga des Schachbezirks Hamm statt. Es kommt in Bönen zum Spitzenspiel des SV Bönen gegen den SK Werne. Beide Mannschaften sind verlustpunktfrei, lediglich die etwas bessere Ausbeute an Brettpunkte läßt die Bönener vor uns in der Tabelle liegen. Es wird also spannend am heutigen Nachmittag.

Die bisherige Saison war für die Mannschaft – natürlich – sehr gut, auch wenn man sich nicht blenden lassen sollten. Von den fünf Gegnern waren vier Abstiegskandidaten und somit Pflichtübungen. Meine Bilanz ist mit 3,5 Punkten aus 5 Partien durchschnittlich.

Aber wagen wir mal einen kleinen Rückblick.

Zum Saisonauftakt waren wir beim Aufsteiger aus Werl zu Gast, der uns relativ wenige Probleme machte. Zwar mussten wir wegen kurzfristiger Erkrankung einen Punkt abgeben, in den restlichen Partien leistete Werl erschreckend wenig Gegenwehr. Lediglich mein Gegner hatte Normalform und so endete die Partie folgerichtig remis, auch wenn ich vielleicht etwas angenehmer stand. 6,5-1,5 war der verdiente Endstand zu unseren Gunsten.

In der zweiten Runde hatten wir wieder ein Auswärtsspiel, diesmal gegen die zweite Bönener Mannschaft. Während unser heutiger Gegner stark besetzt ist, wird es für das Reserveteam sehr eng. An den unteren Brettern kamen Nachwuchstalente zum Einsatz, was mein Glück war. Etwas forsch konnte ich einen Bauern gewinnen, um im Gegenzug dank eigener Passivität unter Druck zu geraten. Der Unerfahrenheit meines Gegners ist es zu verdanken, dass er diesen Druck schnell auflöste und in ein für mich klar besseres Endspiel abwickelte, was ich erfolgreich zum Sieg führen konnte. Ein weiteres 6,5-1,5 stand am Ende zu Buche.

Beim ersten Heimspiel der Saison gab es gleich die erste Hürde. Mit dem SV Unna kam ein weiterer Aufstiegsaspirant nach Werne. Ein hart umkämpfter Nachmittag endete mit einem 5-3-Sieg, wobei alle Partien einen Sieger fanden. Leider gehörte ich nicht zu den Siegern. Meine etwas harmlose Spielanlage verschlechterte sich in gegenseitiger Zeitnot, so dass ich am Ende die Waffen strecken musste.

In der vierten Runde durften wir nach Ahlen, einem weiteren Abstiegskandidaten. Anfangs lief alles gut, unsere Bretter 5, 7 und 8 gewannen schnell, es sah alles nach dem erwarteten Sieg aus. Doch plötzlich mussten unsere ersten drei Bretter trotz nomineller Überlegenheit die Waffen strecken, es stand 3-3. Doch diesmal hatte ich einen guten Tag erwischt, mir entscheidenden strategischen Vorteil erarbeitet und nach einer taktischen Abwicklung konnte ich die Gratulation meines Gegners entgegen nehmen. 4,5-3,5 war das Ergebnis, knapp an der Blamage vorbei.

Die letzte Runde in 2011 fand wieder daheim statt, gegen die Schachfreunde aus Kamen lief alles glatt. Beim ungefährdeten 6,5-1,5-Sieg steuerte ich wieder einen souveränen Sieg bei. Mein Gegner nutzte seine Bedenkzeit kaum, während ich wie immer diese voll ausschöpfte. Als mein Gegner mir gratulierte, hatte ich 117 Minuten meiner 120-minütigen Bedenkzeit verbraucht, er gerade einmal 33 Minuten. Entsprechend sah der Partieverlauf aus.

Nun bleibt zu hoffen, dass wir heute gegen Bönen einen ähnlich guten Tag erwischen wie in der letzten Saison. Damals konnten wir in Bönen 6,5-1,5 gewinnen, was einer Deklassierung gleich kam. So einfach wird es heute sicher nicht, aber ich hoffe doch, dass wir heute Abend als Tabellenführer grüßen können.