Aus GEZ wird BS

Heute habe ich meine vierteljährliche Post von der Rundfunkmafia bekommen. Wie in vielen Medien zu lesen, darf ich nun statt Rundfunkgebühren einen Rundfunkbeitrag zahlen. Die Umbenennung hat natürlich keine Imagegründe, sondern wird vielmehr tatsächlich statt einer Gebühr ein Beitrag erhoben. Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass durch die Umdeklaration es keine Notwendigkeit mehr gibt, eine grundsätzliche Nutzungsmöglichkeit nachzuweisen. Es wird einfach behauptet, dass jeder Haushalt die dem Beitrag zu Grunde liegenden Leistungen in Anspruch nehmen kann. Eine Abhängigkeit von einer tatsächlichen oder zumindest mutmaßlichen Nutzung gibt es nicht mehr.

Zwar könnte diese Änderung vieles vereinfachen, aber gerecht ist sie wahrlich nicht. Besonders ärgert mich seit Jahren, wie mit unseren Gebühren umgegangen wird. Mein liebstes Beispiel ist immer noch Jörg Pilawa, der von der ARD zum ZDF wechselte, so dass mit unsere Gebühren Mitarbeiter gegenseitig abgeworben wurden. Absurd. Von den Milliarden für Sportrechte möchte ich erst gar nicht anfangen..

Konsequenterweise müsste die GEZ ja nun BEZ heißen, tut sie aber nicht. Vielmehr heißt der Laden, der mich als Nachfolger der Gebühreneinzugszentrale anschreibt, Beitragsservice. Das sollte man mit BS abkürzen, denn genau das ist es ja auch.