An den Pranger!

BILD fragte noch vor einigen Tagen, warum es denn das nicht bei uns gäbe und schon meldet Spiegel Online, dass deutsche Politiker darüber nachdenken: die Veröffentlichung von Bildern und Wohnort verurteilter "Sex-Verbrecher". Diese virtuellen Pranger soll man dann z.B. im Internet besuchen dürfen.

Nicht nur, dass es niemandem Sicherheit geben dürfte zu wissen, dass ein Nachbar wegen derartigen Verbrechen "gesessen" hat, ganz im Gegenteil, nein, die Zukunft der Menschen, die ja ihre Strafe verbüßt haben, ist de facto auch zerstört. "Auge um Auge, Zahn um Zahn" , schließlich seien die Opfer teilweise auch für immer traumasiert, so hört und liest man von Befürwortern solcher Regeln. Dumm nur, dass man mit diesem Argument auch gleich die Todesstrafe wieder einführen könnte. Und das kann ja nun wirklich nicht das Ziel sein. Oder doch?