1&1 setzt noch einen drauf

Gestern erhielt ich um 22:50 eine eMail des 1&1-Kundenservice, der auf meine elektronische Störungsmeldung (ich berichtete) sinngemäß schrieb: "Es läuft inzwischen ja wieder. Wir müssen nichts tun.".

Da könnte ich mich nicht nur aufregen, ich habe es auch getan und folgende eMail an den Kundenservice von 1&1 geschrieben:

Sehr geehrte Frau H.,

vielen Dank für Ihre eMail, die mir ehrlich gesagt ein wenig wie Hohn vorkommt. Nach fast einer Woche melden Sie sich auf meine elektronische Störungsmeldung, die nur deshalb behoben ist, weil ich gefühlte Stunden in der Warteschleife Ihrer Firma verbracht habe und mich an den telefonischen Support gewandt habe. Dort war meine Störungsmeldung drei Tage nach meiner elektronischen Meldung (inklusive zweier eMails) offenbar nicht bekannt und wurde komplett neu aufgenommen. Und siehe da, "nur" 24 Stunden nach meiner telefonischen Meldung war die Leitung entstört.

Wenn ich also Ihre eMail von gestern Abend richtig deute, hätte ich mich eine ganze Woche ohne Internetzugang (und damit ohne Telefonie) einrichten können, bis Sie überhaupt meine Störungsmeldung bearbeitet hätten. Das ist eigentlich ein absoltes Unding. Über die offensichtlichen Kommunikationsprobleme in Ihrem Unternehmen hinsichtlich meiner Störungsmeldung möchte ich mich lieber nicht auslassen.

Ich verstehe durchaus, dass es durchaus einmal Störungen und Ausfälle geben kann, egal, wie ärgerlich für mich als Endkunden ist. Die wahre Qualität von Service zeigt sich meiner Meinung nach, wie gut und schnell man auf diese Störungen reagiert. Und da hat Ihre Firma mich in diesem Fall leider sehr enttäuscht.

Mit freundlichem Gruß,
Marcus Gäßner

Ich bin gespannt, ob auf diese Wutmail noch eine Reaktion kommt. Ich schaue auf jeden Fall schon einmal, wie lange ich mich an diesen Saftladen gebunden habe.